Vielfältig sind die Bräuche rund um das Weihnachtsfest. Die Feier von Jesu Geburt hat sich immer mehr aus dem christlichen Kontext gelöst und wurde vor allem kommerzialisiert. Doch auch die christliche Wahrnehmung hat sich verändert. Beim Geburtstagsfest wird von Jesus meist nur noch als „dem Kind“ gesprochen. Haben die Kirchen an dieser Entwicklung ihren Anteil? In den Weihnachtsgottesdiensten erzeugen die ausnahmsweise vollen Kirchen an Heiligabend und den Feiertagen eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Vielleicht trotz der Weihnachtsgeschichte? Denn hört man die Geburtsgeschichte Jesu in den Gottesdiensten, so ist daran gar nichts stimmungsvoll. Ganz im Gegenteil. Geschildert wird die raue Wirklichkeit einer mit allen Mitteln der Gewalt durchgeführten Steuerschätzung des Römischen Reiches. Wie schauen wir selbst auf dieses Hochfest christlichen Glaubens? Was verbinden wir Weihnachten und was hat unsere Erwartungen geprägt?
Dabei stützt er sich auf den knapp eineinhalbstündigen Vortrag des Theologen Siegfried Zimmer, zu finden auf der Plattform Worthaus - www.worthaus.org - in der Mediathek unter 4.1.6. Wer Zeit und Lust hat, ist eingeladen, sich diesen Vortag im Vorfeld des Abends anzuhören. Ansonsten wird er von Herrn Förschler zu Beginn des Gesprächs zusammengefasst.
Leitung:
Pfarrer i.R. Ewald Förschler
Doris Banzhaf (EEB, Moderation)
Kosten
Der Teilnahmebeitrag beträgt 7 Euro, Beitragsbefreiung auf Anfrage
Veranstalter
Evangelische Erwachsenenbildung Emmendingen|Breisgau-Hochschwarzwald


