Der neutestamentliche Text aus 1. Korinther 13, ist aufgrund seiner poetischen Sprache und der Thematisierung der Liebe sehr populär bei kirchlichen Trauungen. Allerlei »christliche«, gerne kitschige Druckerzeugnisse zitieren den Text. Er wird aber auch regelmäßig von christlichen Strömungen benutzt, die der charismatisch geprägten Christenheit skeptisch gegenüberstehen, um die Bedeutung der Geistesgaben (Charismen) abzuwerten.
In seinem Worthaus-Vortrag taucht der Theologe Siegfried Zimmer mit Verve in die charismatische Großwetterlage ein. Er schildert den historischen Kontext und stellt fest, dass diese Verse die vielleicht wichtigsten »Aber« der Bibel enthalten. Und er arbeitet heraus, dass Paulus als »bekennender« Charismatiker der Meinung war, ohne Liebe sei alles sinnlos. Es zeigt sich, dass der Text von 1. Korinther 13 auch ein wesentlicher Schlüssel ist, um Zimmers Vortragsarbeit, seine Anliegen zu verstehen. Genau wie Paulus treibt ihn der Wunsch »die Dinge« zu justieren, in Balance zu bringen. Die geäußerte Kritik soll nicht vernichten, sondern Anregung zur Korrektur, zur Selbstreflexion, eine Einladung zur Bescheidenheit und Demut sein. Damit die Liebe einziehen kann.
In seinem Worthaus-Vortrag taucht der Theologe Siegfried Zimmer mit Verve in die charismatische Großwetterlage ein. Er schildert den historischen Kontext und stellt fest, dass diese Verse die vielleicht wichtigsten »Aber« der Bibel enthalten. Und er arbeitet heraus, dass Paulus als »bekennender« Charismatiker der Meinung war, ohne Liebe sei alles sinnlos. Es zeigt sich, dass der Text von 1. Korinther 13 auch ein wesentlicher Schlüssel ist, um Zimmers Vortragsarbeit, seine Anliegen zu verstehen. Genau wie Paulus treibt ihn der Wunsch »die Dinge« zu justieren, in Balance zu bringen. Die geäußerte Kritik soll nicht vernichten, sondern Anregung zur Korrektur, zur Selbstreflexion, eine Einladung zur Bescheidenheit und Demut sein. Damit die Liebe einziehen kann.
Die digitale Gesprächsreihe "Christentum heute" basiert auf der theologischen Plattform Worthaus. Idee und Ziel dieser Initiative: ein unverstellter, verständlich vermittelter Blick auf biblische Texte, christliche Traditionen und auf den Menschen, an dessen Geburt sich nicht nur die Zeitrechnung der westlichen Welt orientiert. Die Initiative "Worthaus" will den christlichen Glauben in seiner unglaublichen Fülle, Dichte und Relevanz für die Herausforderungen und Entscheidungen des heutigen Lebens wieder entdecken.
Zu Beginn des Abends fassen wir jeweils einen Vortrag der Worthaus-Plattform kurz zusammen und gehen dann mit Ihnen ins Gespräch: alle Fragen, alle Ideen haben Platz. Das Worthaus-Motto ist auch unseres: „Denken und Glauben schließen sich nicht aus, sondern befruchten und bedingen sich. Dementsprechend gibt es auch keine Denk- und Sprechverbote. Und auch keine Tabus." Wir freuen uns über einen regen Austausch in der Gruppe.
Der Abend basiert auf dem etwa 75minütigen Vortrag (Worthaus-Mediathek 5.7.1.) des Theologen Prof. Dr. Siegfried Zimmer. Falls Sie Interesse haben, zur Vorbereitung die Vorträge in voller Länge anzuhören, haben wir diesen hier verlinkt.
Leitung:
Pfarrer i.R. Ewald Förschler
Doris Banzhaf (EEB, Moderation)
Kosten
Der Teilnahmebeitrag beträgt 7 Euro, Beitragsbefreiung auf Anfrage
Veranstalter
Evangelische Erwachsenenbildung Emmendingen|Breisgau-Hochschwarzwald

